25. Dezember 2017

City Guide: Riga

Stockholm, Kopenhagen, Helsinki oder Oslo - die Hauptstädte der skandinavischen Länder sind wohl die beliebtesten, wenn es um Städtetrips in den Norden geht. Doch auch Nordosteuropa ist mit den Hauptstädten des Baltikums einen Besuch wert. Kein Wunder, dass es immer mehr Touristen nach Riga zieht! Die lebendige Hauptstadt Lettlands verkörpert Vergangenheit und Moderne in einer perfekten Symbiose. Sie ist nicht nur die größte Stadt in den baltischen Staaten, sondern auch ein echtes Highlights. Hier treffen alte Kirchen und Holzhäuser auf mittelalterliche Gebäude und Jugendstilbauten. In meinem Riga Stadtführer erfahrt ihr alles, was ihr für euren Urlaub wissen müsst.

Anreise & Transport nach Riga

Ein Besuch von Lettlands Hauptstadt Riga lässt sich super mit einem Urlaub in Stockholm verbinden, denn von dort gibt es Nachtfähren von zum Beispiel Tallink/Silja, die zum Teil extrem günstig sind. Man betritt einfach abends die Fähre, verbringt die Nacht in einer Kabine mit Bett und ist am nächsten Morgen schon in Riga! Aber auch per Flugzeug kommt man von Deutschland manchmal recht günstig nach Riga.

Essen & Trinken in Riga

Riga hat in Sachen Kulinarisches einiges zu bieten. Vor allem Burger-Restaurants gibt es hier recht viele, wie zum Beispiel das Burger Corner. Als Neuseeland-Fan hatte es mir außerdem die Kiwi Bar angetan. Wer lieber in gemütlicher Atmosphäre eine Tasse Tee und ein Stück Kuchen genießen möchte, der sollte unbedingt dem Café Rigensis einen Besuch abstatten. Hier gibt es eine große Auswahl an leckeren Backwaren, die einem auf nostalgischen Tellern wie bei Oma Zuhause serviert werden. Traditionelles, günstiges lettisches Essen gibt es außerdem bei der Kette Lido. Aber generell findet man auf den ganzen Straßen und Plätzen der Altstadt unzähige Cafés und Restaurants.

Kultur & Sehenswürdigkeiten in Riga

Rigas Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf die schmucke Altstadt. Auf dem Weg dorthin kann man den Park Esplanade durchqueren, in dem sich die majestätische Christi-Geburt-Kathedrale befindet. In der Altstadt angekommen, sollte man einen Blick auf die Drei Brüder werfen, die drei ältesten Häuser Rigas. Sie stammen aus dem 15. Jahrhundert und stehen direkt nebeneinander. Das vermutlich bekannteste Gebäude ist das prächtige Gildehaus am Rathausplatz, genannt Schwarzhäupterhaus. Von dort ist man auch fast direkt an der St. Peter Kirche, die nicht nur schön von außen aussieht, sondern auch einen Turm mit Aussichtsplattform besitzt. Aus 72 Meter Höhe hat man einen wunderbaren Ausblick über Riga.

Aktivitäten in Riga

Auch wenn die meisten Sehenswürdigkeiten die Altstadt schmücken, so lohnt es sich bei einer Ankunft per Fähre, nicht den direkten Weg vom Hafen dorthin zu nehmen, sondern Rigas Jugendstilarchitektur zu bewundern. Diese findet man größtenteils im Viertel Klusais centre (Das stille Zentrum), welches etwa 10 Gehminuten von der Altstadt entfernt liegt. Die herausragendsten Art nouveau-Gebäude reihen sich entlang der Straßen Elizabetes iela und Alberta iela. Zudem sieht man hier in vielen Seitenstraßen auch das "echte Riga" und nicht nur die touristische Altstadt.

Shopping in Riga

Die Altstadt ist ganz klar der touristische Knotenpunkt Rigas, dennoch lässt sich hier in den vielen schmalen Gassen relativ entspannt einkaufen. Es gibt vor allem viele kleine Souvernirläden und Straßenstände sowie Kunstgalerien.

Sonstiges

Riga ist eine recht entspannte Stadt, die aber vor allem im späten Frühling und Sommer erst ihren richtigen Charme entfaltet, denn dann sind die Nächte lang und die Blumen blühen. Vor allem während des Winters ist es düster, kalt und oft trüb und nebelig. Bereits an nur einem Tag kann man sich alles Wichtige in Riga anschauen, sodass sich sogar ein Tageausflug lohnt.


Wart ihr schon mal in Riga? Was hat euch am besten gefallen?
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8. November 2017

Unterwegs in Finnlands Seengebiet: Parikkala, Punkaharju, Savonlinna und der Koli Nationalpark

Wer einen längeren Aufenthalt in Finnland plant, wird vermutlich mehr sehen wollen als die Hauptstadt Helsinki. Und so war es auch für mich, als ich dieses Jahr im Juni mit der Fähre nach Helsinki fuhr, um in der Nähe von Porvoo mit meinen Freunden Mittsommer zu feiern. Nach den Feierlichkeiten hatten wir für die kommenden Tage einen kleinen Roadtrip durch die Finnische Seenplatte geplant - einem der schönsten Gebiete des Landes. Unsere Reise führte uns über Parikkala, Punkaharju und Savonlinna bis hinauf zum Koli Nationalpark, wo wir wandern gingen.
 
Finnland gilt nicht umsonst als Land der tausend Seen, denn die Landschaft ist geprägt von grünen Wäldern, sanften Hügeln und unzähligen kristallklaren Seen. Das finnische Seengebiet, offiziell auch Finnische Seenplatte genannt, liegt im Südosten Finnlands und erstreckt sich teilweise noch bis nach Russland. Es ist das größte Seengebiet Europas und bietet ein wahres Naturerlebnis. Denn hier lässt sich die Essenz der finnischen Identität hautnah erleben: ein Labyrinth aus Seen, Flüssen und kleinen Inseln, gepaart mit Hügeln und Wäldern. Hier findet man nostalgische, friedliche und atemberaubende Natur. Angeblich besteht das Gebiet aus mehr als 42.000 Seen!


Parikkala
Der erste Ort auf dem Weg durch Finnlands Seengebiet ist die Gemeinde Parikkala nahe der russischen Grenze. Bereits hier bekommt man einen ersten Geschmack von Finnland, denn entlang des Sees findet man viele typische finnische Ferienhäuser mit Saunen. Da der Ort recht klein ist, gibt es neben einer Holzkirche nicht viel zu sehen. Nicht weit entfernt liegt jedoch der Parikkala Skulpturpark Parikkalan Patsaspuisto. Nicht zu vergleichen mit üblichen Statuen hat der Künstler Veijo Rönkkönen 50 Jahre lang hier gelebt und über 550 Skulpturen der besonderen Art erschaffen. Die Figuren wirken sogar eher gruselig, denn sie besitzen Augen und wirken grotesk. Der Eintritt ist frei, aber Spenden werden gerne entgegen genommen.


Punkaharju
Von Parikkala geht es weiter Richtung Punkaharju. Der kleine Ort liegt am Saimaa See und bietet weitere Einblicke ins tradionelle finnische Leben. Bekannt ist Punkaharju aber vor allem für seine gleichnamige Sehenswürdigkeit: eine etwa 7 Kilometer lange Straße, die auf einem Hügelkamm zwischen den Seen Puruvesi und Pihlajavesi entlang führt. Kurve um Kurve windet sich der Weg zwischen den Bäumen hindurch während man auf beiden Seiten direkt auf die Seen hinabblickt.


Savonlinna
Von Punkaharju folgt man der Straße Richtung bis nach Savonlinna. Die idyllische Stadt ist umgeben von Seen und hat neben einigen süßen Gässchen auch eine weitere Touristenattraktion zu bieten. Denn bekannt ist Savonlinna für die Burg Olavinlinna, die inmitten des Sees liegt und zu der man über eine Brücke hinweg gelangt.


Koli Nationalpark: Wandern in Finnlands Seengebiet
Scheinbar endlose Wälder und glitzernde Seen erwarten einem im Koli National Park. Von Savonlinna aus fährt man weiter gen Norden bis man die größeren Städte hinter sich gelassen hat. Hier kann man gut eine Nacht verbringen, um die Stille der Natur auf sich einwirken zu lassen. Wer auf Luxus verzichten kann, sollte eine Nacht im Kolin Keidas verbringen, welches quasi direkt im Nationalpark liegt. Die Wanderungen sind größtenteils nicht allzu lang und schwierig. Sehr lohnenswert ist die Wanderung zum Berg Ukko-Koli, von dem man eine spektakuläre Aussicht über den Pielinen-See und die Gipfel des Waldes hat.


Wart ihr schonmal in Finnland? Was sind eure Tipps?
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26. August 2017

Ein Tagesausflug von Helsinki: Porvoo

Helsinki ist lebhaft und idyllisch zugleich, doch wer etwas mehr Ruhe sucht und das traditionelle Finnland erleben möchte, sollte während seines Helsinki-Urlaubs einen Ausflug nach Porvoo in Erwägung ziehen. Von Helsinki lässt sich die 50km östlich gelegene Stadt ganz einfach per Bus erreichen.


Porvoo ist nicht besonders groß und es gibt im Grunde auch keine Liste an Dingen, die man systematisch abklappern oder gesehen haben muss. Die Altstadt, das "alte Porvoo", ist kompakt und man kann sich gut durch die kleinen Gassen treiben lassen, um die schönsten Ecken zu erkunden.

In Porvoo scheint es, als wäre die Zeit stehen geblieben. Farbenfrohe Holzhäuser schmiegen sich entlang der kopfsteingepflasterten Gassen und reihen sich an zahlreiche schöne Cafés, Geschäfte und Museen. Beim Schlendern durch die Stadt, gelangt man schnell zum Rathausplatz, der umgeben ist von zahlreichen Geschäften und Cafés. Folgt man den Straßen bergauf, erreicht man den Dom von Porvoo, der im Laufe der Zeit bereits fünf Mal heruntergebrannt und wiedererrichtet worden ist! Vom Hügel aus, hat man auch eine ganz nette Aussicht auf den Rest der Stadt.


Am besten folgt ihr den Straßen zurück hinab zum Flussufer, dort befinden sich nämlich die malerischen roten Holzhäuser direkt am Wasser, für die Porvoo berühmt ist. Insgesamt ist Porvoo eine pittoreske und idyllische Stadt, die das traditionelle Finnland verkörpert. Sie wurde im 18. Jahrhundert auf einem Hügel erbaut und zieht auch heute noch viele Besucher an. Wenn ihr neben Finnlands Hauptstadt also auch eine andere Seite des Landes kennenlernen wollt, lohnt sich ein Besuch in Porvoo! Ich habe mich zumindest sofort in die entspannte Atmosphäre dort verliebt.


Welche Stadt ist für euch "typisch Finnisch"?
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12. August 2017

City Guide: Helsinki

Wenn ich mich bei meinen Freunden nach ihren liebsten Städten in Skandinavien umhöre, stehen meist Kopenhagen oder Stockholm ganz oben auf der Liste. Oslo und Helsinki scheinen da weniger beliebt zu sein, da sie auf den ersten Blick nicht so fotogen und atemberaubend schön sind, wie ihre schwedischen und dänischen Nachbar-Hauptstädte. Da eine gute Freundin von mir aus Helsinki kommt, hatte ich das Glück, dass sie natürlich die schönsten Ecken der Stadt kennt und mir einige Insider-Tipps geben konnte. Und nachdem ich nun bereits zwei Mal in Helsinki war - sowohl im Winter als auch im Sommer - kann ich sagen, dass auch Helsinki seinen Reiz hat. Die pulsierende Stadt am Meer überzeugt mit ihren idyllischen Inseln, grünen Parks, süßen Geschäften und ihrem lebhaften Studentenleben. In diesem City Guide zu Helsinki erfahrt ihr die besten Tipps für einen Besuch in Finnlands Hauptstadt.

Anreise & Transport nach Helsinki

Nach Helsinki kann man am besten per Flugzeug oder Fähre anreisen. Vor allem, wenn man seinen Städtetrip nach Helsinki mit einer Reise nach Stockholm und/oder Tallinn verbinden möchte, kann man gut ein Zimmer auf der Nachtfähre buchen und kommt dann morgens in Helsinki an. In Helsinki selbst, lassen sich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen, da die Innenstadt nicht besonders groß ist. Wenn ihr ein wenig weitere Strecken zurücklegen möchtet, gibt es aber natürlich auch Busse und Straßenbahnen. 

Essen & Trinken in Helsinki

In Helsinki gibt es viele tolle Restaurants und Cafés! Vor allem als Vegetarier und Veganer hat man es hier auch leicht, etwas zu finden. Richtig leckeres Essen gibt es zum Beispiel in der Café Bar No. 9. Dort wird asiatisch angehauchtes Essen wie Nudelsuppen, Wok- und Nudelgerichte serviert, aber es gibt zum Beispiel auch Salate und Burger. Ein fabelhaftes mittelöstliches Mittagsbuffet gibt es im Sandro Kallio mit leckeren Salaten, Suppe, frischgebackenem Brot und Dips sowie vegetarischen Gerichten und Minztee. Gute Milkshakes, sogar mit veganen Optionen, gibt es bei Kitty's Milkshake Bar, einem Stand in der Markthalle Hietalahti kauppahalli. Gemütliche Atmosphäre und guten Tee und Kaffe gibt es im Café Johan & Nyström nahe der Uspenski-Kathedrale.

Kultur & Sehenswürdigkeiten in Helsinki

Schon von weitem sieht man die weiße Kuppel, die über die Dächer der Stadt ragt. Die zentrale Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen der Stadt ist der Dom von Helsinki auf dem Senatsplatz. Besonders bei gutem Wetter tummeln sich unzählige Menschen auf dem Platz, um das perfekte Foto zu schießen. Früh morgens oder abends ist etwas weniger los. Nicht weit entfernt erhebt sich die orthodoxe Uspenski-Kathedrale auf einem Felsen. Der russisch-byzantinischen Stil mit seinen roten Mauern und dem türkisen Dächern ist etwas ganz Besonderes. Eine weitere Touristen-Attraktion ist die Temppeliaukio, eine Steinkirche, die komplett in einen Granitfelsen hineingebaut wurde. Ebenfalls sehenswert ist die Esplanadi, ein längliches Parkgebiet, welches von den zwei Einkaufsstraßen Pohjoisesplanadi und Eteläesplanadi (Nord- und Südesplanade) eingeschlossen wird. Folgt man der Esplanadi gen Osten gelangt man zum Südhafen mit dem Markplatz Kauppatori. Während des Sommers findet man dort auf dem Markt Obst, Gemüse und frischen Fisch. Am Markplatz befindet sich außerdem Helsinkis älteste Markthalle, die Vanha kauppahalli. Dort findet ihr traditionelle finnische Spezialitäten wie Zimtschnecken oder karelische Piroggen.

Aktivitäten in Helsinki

Kallio ist für Helsinki das, was Södermalm für Stockholm ist: Der junge, hippe Stadtteil mit trendigen Cafés und Boutiquen. Am besten schlendert man einfach mal durch die Straßen des Stadtteils und begibt sich auf Entdeckungstour. Das schöne an Helsinki ist zudem, dass die Stadt einen Schärengarten mit rund 330 Inseln besitzt, der dazu einlädt, bei gutem Wetter mit der Fähre hinauszufahren. Besonders beliebt ist bei vielen ein Besuch der alten Festung Suomenlinna, einer Insel, die nun auch viele schöne Cafés und Spazierwege hat. Vom Hafen ist man mit der Fähre in etwa 15 Minuten dort. Wer genug Zeit hat, kann außerdem einen Tagesausflug ins nicht weit entfernte Porvoo einplanen. Porvoo ist Finnlands zweitälteste Stadt und der Charme der alten Kopfsteinpfasterstraßen, der typischen roten Holzhäuser sowie vieler kleiner Geschäfte und Cafés verzaubert einen schnell.

Shopping in Helsinki

In Helsinki gibt es viele kleine, versteckte Geschäfte mit ausgefallenen Dingen: Postkarten, Bilder, Deko, Interior und Handgemachtes. Gut gefallen, haben wir vor allem Plootu (unter anderem auch ein Café), Papershop, Madeby Shop, Paperikauppa Putinki und Tre. Wenn ihr auf der Suche nach schönen Souvenirs seid, schaut am besten bei Anne's Shop vorbei, Helsinkis ältestem Souvenirgeschäft. Und zuletzt: Sie sind natürlich überall in Finnland und gehören einfach dazu: Die Mumins! Wenn ihr schöne Mumin-Sachen sucht, werdet ihr im Mumin Shop fündig.

Fazit

Ein Urlaub in Helsinki lohnt sich auf jeden Fall genauso wie ein Besuch in Stockholm oder Kopenhagen. Wenn man weiß, wo man schauen muss, gibt es hier unheimlich viel zu sehen. Während der Sommermonate wird es nicht allzu heiß, dafür kann man aber die langen Sommernächte genießen. Während des Winters verwandelt der Schnee die Stadt in ein Winter Wonderland und die Sonne lässt die Eiskristalle glitzern. Was auch immer ihr bevorzugt, Helsinki sollte man gesehen haben!


Seid ihr schon in Helsinki gewesen? Was sind eure Tipps?
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29. Juli 2017

Ein Tagesausflug von Kopenhagen: Schloss Frederiksborg in Hillerød

Das hippe Kopenhagen kann vor allem im Sommer schonmal sehr touristisch und hektisch sein. Wer einige Tage in Dänemarks Hauptstadt verbringt und etwas mehr Ruhe sucht, sollte deshalb einen Tagesausflug nach Hillerød einplanen. Die Stadt liegt nördlich von Kopenhagen und lässt sich mit dem Zug bequem in weniger als einer Stunde erreichen.

Hillerød beherbergt das Renaissance-Schloss Frederiksborg mit seinem weitläufigen Barockgarten. Vom Bahnhof aus sind es etwa 15 Minuten zu Fuß bis zum Zentrum der Stadt, dem Marktplatz und der Haupteinkaufsstraße. Von dort eröffnet sich einem auch direkt der Blick auf den See mit dem Schloss.


Nach der Ankunf in Hillerød beginnt man den Tag am besten mit einem Spaziergang um den See herum, um zum Schloss Frederiksborg zu gelangen. Dort kann man eine Eintrittskarte kaufen, um das Schloss von innen zu bestaunen oder man bewundert die Architektur von außen - was sich auf alle Fälle auch lohnt! Imposant thront das Schloss mit seinen rötlichen Steinwänden und dem türkisen Dach am See. Im Innenhof gibt es außerdem einen schönen Springbrunnen. Danach wird es Zeit den barocken Garten mit seinen akribisch gepflegten Hecken zu erkunden.


Gegen Mittag folgt man dem Weg entlang des Sees zurück in die Stadt, um sich im gemütlichen Café Kaffebar ein leckeres Sandwich und eine Tasse Kaffe oder Tee zu gönnen während man es sich zwischen der Vintage-Einrichtung bequem macht. Bevor es zurück nach Kopenhagen geht, kann man noch die Einkaufsstraße entlang schlendern, wo man in Geschäften wie Kop & Kande, Inspiration oder Søstrene Grene dänische Deko und Interior für Zuhause findet. Dann geht es auch schon mit dem Zug zurück nach Kopenhagen!

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15. Juli 2017

City Guide: Kopenhagen

Schon lange kein Geheimtipp mehr, aber dennoch sehenswert ist das quirlige Kopenhagen! Dänemarks Hauptstadt überzeugt mit hipper Mode, schlichten Interior Design-Geschäften und bunten Häusern. Am sauberen Hafen und auf den vielen Grünflächen lässt es sich entspannen und auf den gut ausgebauten Fahrradwegen kann man die die junge und zugleich historische Stadt leicht erkunden. In meinem City Guide Kopenhagen erfahrt ihr alles wichtige, was ihr vor eurer Reise wissen müsst!

Anreise & Transport nach Kopenhagen

Die Möglichkeiten zur Anreise nach Kopenhagen sind vielfältig und könnten einfacher nicht sein. Entweder fliegt ihr direkt nach Kopenhagen und nehmt vom Flughafen, der super nah an der Stadt liegt, den Zug. Oder ihr reist direkt mit dem Zug an - das geht unter anderem auch zu günstigen Preisen von Stockholm aus, wenn ihr zwei Städtetrips miteinander verbinden möchtet. In Kopenhagen selbst seid ihr am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Fahrräder könnt ihr fast überall ausleihen.

Unterkunft in Kopenhagen

Ich habe im Copenhagen Downtown Hostel gewohnt und war größtenteils sehr zufrieden. Das schön eingerichtete Hostel ist fußläufig in 10-15 Minuten vom Bahnhof erreichbar und bietet sogar jeden Abend eine einfache, aber kostenlose Mahlzeit an, wenn man im teuren Kopenhagen etwas Geld sparen möchte! Frühstück lässt sich ebenfalls hinzubuchen und unten bei der Rezeption gibt es einen gemütlichen Aufenthaltsraum, der zugleich auch eine Bar ist. Der einzige Nachteil war für mich der nächtliche Lärm. Denn vor allem im Sommer, wenn alle Fenster offen sind, schallt der Lärm von der Bar durch den Innenhof hoch zu den Zimmern. Wenn ihr leichte Schläfer seid, könnte das zum Problem werden. Mit Ohropax war es allerdings okay!

Essen & Trinken in Kopenhagen

Kopenhagen bietet vielfältige Möglichkeiten, sich den Bauch vollzuschlagen. Besonders gut geschmeckt, hat es mir beim Laundromat Café - einer skandinavische Kette, die ich schon aus Island kannte. Die Einrichtung ist super gemütlich und cool und es gibt unter anderem Burger und Sandwiches. Wer auf Burger steht, der sollte auch Halifax einen Besuch abstatten. Leckere Bagels, die richtig satt machen, gibt es bei The Bagel Co. Und für Vegetarier und Veganer gibt es bei 42raw eine gute Auswahl. Mein persönlicher Favorit ist aber der Street Food Market auf PapirØen (Papierinsel). In den alten Industriehallen sollte an den unzähligen Ständen mit Essen aus aller Welt eigentlich jeder etwas nach seinem Geschmack finden!

Kultur & Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen

Die Sehenswürdigkeit Nummer 1 von Kopenhagen ist vermutlich Nyhavn, ein Hafen gesäumt von bunten Häusern, Restaurants und Cafés. Auch wenn es dort sehr touristisch ist, ist es trotzdem richtig schön dort! Einen Besuch Wert ist auch Schloss Rosenborg, vor allem am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und man im Park sitzen kann, der sich außenherum befindet. Schloss Amalienborg ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch der Stadtsitz der dänischen Königin. Interessant ist außerdem das berühmte Christiana, eine alternative Wohnsiedlung und autonome Gemeinde. Zwischen Graffiti, Marijuana-Geruch und alten Häusern, leben hier angeblich "die Hippies" von Kopenhagen. Ich persönlich fand es allerdings nicht besonders aufregend dort. Eher ein bisschen gruselig, wenn man zwischen den Ständen hindurchläuft und einem maskierte Männer Drogen verkaufen wollen...

Aktivitäten in Kopenhagen

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten gibt es in Dänemarks Hauptstadt noch anderes zu entdecken. Sich einfach durch die Straßen treiben lassen und die vielen kleinen Kirchen bewundern. Durch das hippe Nørrebro schlendern und es sich wie die Dänen in einem der Cafés gemütlich machen. Je nachdem wieviel Zeit ihr habt, ist Kopenhagen auch der perfekte Ausgangspunkt für einen Tagesausflug zum Schloss Frederiksborg in Hillerød oder nach Roskilde. Beide Orte sind in weniger als einer Stunde per Zug zu erreichen.

Shopping in Kopenhagen

In Kopenhagen lässt es sich ganz gut einkaufen - vor allem wenn man auf Pflanzen, Vintage und skandinavisches Interior steht. Coole Geschäfte wie Søstrene Grene, Liebe, Bast, Notre Dame, Retro Villa oder Urban Room findet ihr zum Beispiel auf der Jægersborggade in Nørrebro oder rund um die Amalienburg. Vintage-Sachen findet ihr beispielsweise bei Roxy Klassik oder Dannebrog Antik.

Fazit

Kopenhagen ist zu Recht eins der beliebtesten Ziele für einen Städtetrip. Hier vereinen sich Geschichte und Moderne in einer lebendigen Hauptstadt, die in Sachen Kulinarisches und Mode viel zu bieten hat. Mein Fazit: Kopenhagen stand lange eher weiter unten auf meiner Reiseliste, allerdings war ich letztendlich positiv überrascht. Ein Besuch lohnt sich!



Seid ihr schonmal in Kopenhagen gewesen? Welche waren eure Lieblingsorte?
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