15. Juli 2017

City Guide: Kopenhagen

Schon lange kein Geheimtipp mehr, aber dennoch sehenswert ist das quirlige Kopenhagen! Dänemarks Hauptstadt überzeugt mit hipper Mode, schlichten Interior Design-Geschäften und bunten Häusern. Am sauberen Hafen und auf den vielen Grünflächen lässt es sich entspannen und auf den gut ausgebauten Fahrradwegen kann man die die junge und zugleich historische Stadt leicht erkunden. In meinem City Guide Kopenhagen erfahrt ihr alles wichtige, was ihr vor eurer Reise wissen müsst!

Anreise & Transport nach Kopenhagen

Die Möglichkeiten zur Anreise nach Kopenhagen sind vielfältig und könnten einfacher nicht sein. Entweder fliegt ihr direkt nach Kopenhagen und nehmt vom Flughafen, der super nah an der Stadt liegt, den Zug. Oder ihr reist direkt mit dem Zug an - das geht unter anderem auch zu günstigen Preisen von Stockholm aus, wenn ihr zwei Städtetrips miteinander verbinden möchtet. In Kopenhagen selbst seid ihr am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Fahrräder könnt ihr fast überall ausleihen.

Unterkunft in Kopenhagen

Ich habe im Copenhagen Downtown Hostel gewohnt und war größtenteils sehr zufrieden. Das schön eingerichtete Hostel ist fußläufig in 10-15 Minuten vom Bahnhof erreichbar und bietet sogar jeden Abend eine einfache, aber kostenlose Mahlzeit an, wenn man im teuren Kopenhagen etwas Geld sparen möchte! Frühstück lässt sich ebenfalls hinzubuchen und unten bei der Rezeption gibt es einen gemütlichen Aufenthaltsraum, der zugleich auch eine Bar ist. Der einzige Nachteil war für mich der nächtliche Lärm. Denn vor allem im Sommer, wenn alle Fenster offen sind, schallt der Lärm von der Bar durch den Innenhof hoch zu den Zimmern. Wenn ihr leichte Schläfer seid, könnte das zum Problem werden. Mit Ohropax war es allerdings okay!

Essen & Trinken in Kopenhagen

Kopenhagen bietet vielfältige Möglichkeiten, sich den Bauch vollzuschlagen. Besonders gut geschmeckt, hat es mir beim Laundromat Café - einer skandinavische Kette, die ich schon aus Island kannte. Die Einrichtung ist super gemütlich und cool und es gibt unter anderem Burger und Sandwiches. Wer auf Burger steht, der sollte auch Halifax einen Besuch abstatten. Leckere Bagels, die richtig satt machen, gibt es bei The Bagel Co. Und für Vegetarier und Veganer gibt es bei 42raw eine gute Auswahl. Mein persönlicher Favorit ist aber der Street Food Market auf PapirØen (Papierinsel). In den alten Industriehallen sollte an den unzähligen Ständen mit Essen aus aller Welt eigentlich jeder etwas nach seinem Geschmack finden!

Kultur & Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen

Die Sehenswürdigkeit Nummer 1 von Kopenhagen ist vermutlich Nyhavn, ein Hafen gesäumt von bunten Häusern, Restaurants und Cafés. Auch wenn es dort sehr touristisch ist, ist es trotzdem richtig schön dort! Einen Besuch Wert ist auch Schloss Rosenborg, vor allem am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und man im Park sitzen kann, der sich außenherum befindet. Schloss Amalienborg ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch der Stadtsitz der dänischen Königin. Interessant ist außerdem das berühmte Christiana, eine alternative Wohnsiedlung und autonome Gemeinde. Zwischen Graffiti, Marijuana-Geruch und alten Häusern, leben hier angeblich "die Hippies" von Kopenhagen. Ich persönlich fand es allerdings nicht besonders aufregend dort. Eher ein bisschen gruselig, wenn man zwischen den Ständen hindurchläuft und einem maskierte Männer Drogen verkaufen wollen...

Aktivitäten in Kopenhagen

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten gibt es in Dänemarks Hauptstadt noch anderes zu entdecken. Sich einfach durch die Straßen treiben lassen und die vielen kleinen Kirchen bewundern. Durch das hippe Nørrebro schlendern und es sich wie die Dänen in einem der Cafés gemütlich machen. Je nachdem wieviel Zeit ihr habt, ist Kopenhagen auch der perfekte Ausgangspunkt für einen Tagesausflug zum Schloss Frederiksborg in Hillerød oder nach Roskilde. Beide Orte sind in weniger als einer Stunde per Zug zu erreichen.

Shopping in Kopenhagen

In Kopenhagen lässt es sich ganz gut einkaufen - vor allem wenn man auf Pflanzen, Vintage und skandinavisches Interior steht. Coole Geschäfte wie Søstrene Grene, Liebe, Bast, Notre Dame, Retro Villa oder Urban Room findet ihr zum Beispiel auf der Jægersborggade in Nørrebro oder rund um die Amalienburg. Vintage-Sachen findet ihr beispielsweise bei Roxy Klassik oder Dannebrog Antik.

Fazit

Kopenhagen ist zu Recht eins der beliebtesten Ziele für einen Städtetrip. Hier vereinen sich Geschichte und Moderne in einer lebendigen Hauptstadt, die in Sachen Kulinarisches und Mode viel zu bieten hat. Mein Fazit: Kopenhagen stand lange eher weiter unten auf meiner Reiseliste, allerdings war ich letztendlich positiv überrascht. Ein Besuch lohnt sich!



Seid ihr schonmal in Kopenhagen gewesen? Welche waren eure Lieblingsorte?
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30. Juni 2017

City Guide: Gent

Oh wie schön ist Gent - einmal dort gewesen und sofort verliebt. Die Stadt hat mich direkt mit ihrem Charme verzaubert und ich kann guten Gewissens sagen, dass mir Gent sogar um einiges besser gefallen hat, als das allseits bekannte und angepriesene Brügge. Gent ist wie die kleine, unterschätzte Schwester von Brügge, ein Rohdiamant der nur darauf wartet, von euch entdeckt zu werden. Mittelalterliche Bauten, historische Häuser, romantische Kanäle und enge Gassen voller süßes Geschäfte und toller Restaurants und Cafés - Gent hat alles! Außerdem ist die Hauptstadt Flanderns eine echte "Blumenstadt", denn egal wo man hinsieht, schmiegen sich bunte Blüten an die Kanäle und Häuser. In meinem Stadtführer zu Gent erfahrt ihr alles, was ihr für einen Besuch wissen müsst.

Anreise & Transport nach Gent

Gent liegt genau zwischen Brüssel, Antwerpen und Brügge und ist daher von allen drei Städten aus einfach zu erreichen. Am besten klappt das mit dem Zug, aber auch mit dem Auto kann man natürlich von Deutschland aus direkt nach Gent fahren. Es gibt einige Parkhäuser, wo es nicht allzu teuer ist, zu parken. 

Essen & Trinken in Gent

Wie auch andere belgische Städte, bietet Gent die typischen Spezialitäten wie Pommes oder Pralinen an. Die besten Pommes gibt es angeblich bei der Frituur Bij Sint Jacobs. Wer es etwas gesünder mag, den wird es zudem freuen, dass Gent als Hauptstadt der Vegetarier gilt, denn hier gibt es mehr vegetarische Restaurants als in Paris oder London! Außerdem geht Gent mit gutem Beispiel voran und hat offiziell den Donnerstag als Veggietag eingeführt. Leckeres vegetarisches Essen gibt es zum Beispiel im Restaurant Avalon.

Kultur & Sehenswürdigkeiten in Gent

Gent hat wirklich viel zu bieten und da alles fußläufig erreichbar ist, kann man sich im Grunde einfach treiben lassen und gelangt so automatisch zu den Sehenswürdigkeiten. Zu den wichtigsten Bauten, die das Stadtbild prägen gehören in jedem Fall die Sint-Baafkathedral, die Sint-Niklaaskerk und der Genter Belfried. Von Letzterem hat man unter anderem eine super Aussicht über die Stadt, daher lohnt sich ein Besuch. Weiterhin nicht verpassen, sollte man die Sint-Michielskerk, auf die man von der Brücke Sint Michielsbrug einen wunderbaren Ausblick hat. Zuletzt sollte man auch dem Vrijdagmarkt mit dem Denkmal von Jacob van Artevelde und Burg Grafenstein einen kleinen Besuch abstatten.

Aktivitäten in Gent

Nachdem man die typischen Sehenswürdigkeiten gesehen hat, wird es Zeit die entspanntere Seite von Gent zu erkunden. Am besten folgt man den kleinen Gässchen und Kanälen, um die geheimen Ecken der Stadt zu entdecken. Vor allem entlang der Grachten stößt man auf viele schöne, alte Häuser und Innenhöfe. Im Südpark oder Zitadellenpark kann man außerdem gut eine Pause einlegen.

Shopping in Gent

Gent mag auf den ersten Blick keine absolute Shopping-Stadt sein, aber wer ausgefallenen Schnickschnack und Deko mag, der wird hier sicherlich fündig werden. In den vielen kleinen Gassen gibt es zahlreiche Geschäfte mit Krimskrams und Wohnartikeln.

Sonstiges

Wer einen Urlaub oder Städtetrip in Belgien plant, der sollte auf jeden Fall einen Tag in Gent miteinrechnen. Die Stadt ist nämlich nicht nur gut erreichbar, sondern auch weniger touristisch und überlaufen als Brüssel oder Brügge. Gent ist bisher noch immer ein unterschätztes Reiseziel, das einen Besuch aber allemal wert ist!

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17. Juni 2017

Rezept: Vanilla French Toast mit Banane

Heute habe ich ein easy peasy Frühstücksrezept für euch, wenn es schnell gehen, aber trotzdem etwas Besonderes sein soll. Anders als klassisches French Toast, ist dieses Rezept milch- und laktosefrei und schmeckt durch die Note von Kokos und Vanille richtig lecker. Ich esse das French Toast gerne mit Banane, aber andere Früchte wie Erdbeeren kann man natürlich genau so gut nehmen.


Zutaten
- 4 Scheiben trockenes Toastbrot
- 1 Ei
- 125ml Kokosdrink
- 1/2 EL Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- Kokosöl
- 1 Banane



Zubereitung
In einem flachen Teller Ei,  Kokosdrink, Zucker, Vanilleektrakt und eine Prise Salz miteinander vermischen. Die Toastscheiben auf jeder Seite für jeweils etwa 20 Sekunden in die Mischung legen und ziehen lassen.

In einer Pfanne auf mittlerer Hitze etwas Kokosöl erwärmen und die Toastscheiben hineinlegen. Das French Toast nun einige Minuten auf jeder Seite braten bis es goldbraun wird und von innen nicht mehr "roh" ist.

Die warmen Toastscheiben auf einem Teller anrichten, die Banane in Scheiben schneiden und auf dem French Toast verteilen. Fertig! :)


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31. März 2017

City Guide: Interior Shopping in Stockholm

„Weniger ist mehr“ – skandinavisches Design ist schon längst über die Grenzen der nordischen Länder geschwappt und erfreut sich auch bei uns großer Beliebtheit. Klare Linien, minimalistische Formen und ausgefallene Muster, die für Farbakzente sorgen. Die Inneneinrichtung der Skandinavier ist erfinderisch, modern und stylish. In Sachen schwedisches Design ist Stockholm ein echtes Epizentrum, um sich in Sachen Deko und Einrichtung auf den neuesten Stand zu bringen. In unzähligen Geschäften, von budgetfreundlichen Preisen bis hin zum Designerstore findet man in der hippen Hauptstadt alles. Zwischen Pastell-Prints, Textilien mit trendigen Mustern, eckigen Vasen und traditionellen, schlichten Möbeln findet man Inspiration für das eigene Heim. In diesem Stockholm Shopping Guide findet ihr die coolsten Geschäfte, um euch bei eure Besuch zu bezahlbaren Preisen ein wenig nordisches Flair mit nach Hause zu nehmen!


Skandinavisches Design in Stockholm

IKEA Sverige
Das schwedische Möbelhaus ist Standard und natürlich auch in Deutschland überall vertreten. Dennoch ist IKEA in Stockholm ein echtes Erlebnis, über mehrere Stockwerke erstrecken sich Welten aus Möbeln sowie Restaurant und Cafés. Neben Inspiration und den typischen IKEA Krams gibt es hier direkt noch schwedisches Essen zum günstigen Preis zu finden.
» IKEA Kungens Kurva, Modulvägen 1

Clas Ohlson
Bei Clas Ohlson gibt es günstige Produkte fürs ganze Eigenheim – von Elektronik und Küchenutensilien bis hin zu Deko und stylishen Lampen. In Stockholm gibt es zahlreiche Filialen der schwedischen Kette, sodass sich ein kurzer Abstecher auf jeden Fall lohnt.
» Clas Ohlson, Drottninggatan 53

Lagerhaus
Ein Besuch bei Lagerhaus ist ein absolutes Muss! Hier gibt’s praktische und preiswerte Produkte mit einzigartigem Design. Das Geschäft führt von süßem Porzellan, über skandinavische Deko und trendigen Lampen bis hin zu witzigen Postkarten alles. Lagerhaus Filialen findet ihr in der ganzen Stadt!
» Lagerhaus, Drottninggatan 31

H&M Home
Mittlerweile gibt es H&M Home auch in Deutschland, aber in Stockholm findet man in den recht großen Filialen trotzdem das ein oder andere Stück. Denn hier gibt es Bettwäsche, Kissen und Decken mit farbenfrohen Mustern, sowie Badezimmer- und Wohnzimmerdeko.
» H&M Home, Drottninggatan 50
  

Indiska
Wer ein bisschen was anderes sucht als das übliche skandinavische Design ist bei Indiska genau richtig. Hier findet man neben Kleidung Deko und Porzellan, welches von der indischen Kultur inspiriert ist. Die großen Tassen und Schalen mit den exotischen Mustern sowie die goldene Deko bieten einen echten Hingucker in jedem schwedischen Heim.
» Indiska, Drottninggatan 53

Hemtex
Schöne Textilien zu bezahlbaren Preisen findet ihr bei Hemtex. Neben Bettwäsche, Kissen und Gardinen mit tollen Mustern, gibt es hier auch ausgewählte Deko.
» Hemtex, Sergelgatan 17

Granit
Bei Granit gibt’s vor allem Verwahrungslösungen und Kleinigkeiten fürs Büro wie Ordner, Boxen und Papierkram – natürlich alles in skandinavischer Schlichtheit. Außerdem gibt’s hier auch kleine Pflanzen und Deko.
» Granit, Kungsgatan 42

Designtorget
Hochwertiges, skandinavisches Design – und das zu einem bezahlbaren Preis. Gar nicht so leicht zu finden, doch bei Designtorget findet ihr genau das. Ob kleine Hocker, Porzellan oder Vasen – den schwedischen Flair findet ihr hier auf jeden Fall.
» Designtorget, Kungsgatan 52


Åhléns
Der große Åhléns in der Innenstadt lässt keine Wünsche offen! Neben Kleidung und Kosmetik gibt es nämlich ein ganzes Stockwerk nur fürs Einrichtung: Möbel, Textilien, Deko, Küchenutensilien und Geschirr. Es gibt hier wirklich fast alles! Die Preise sind hier zum Teil höher als bei z.B. Lagerhaus oder Granit, dafür bekommt man aber tolle Sachen und kann während des Schlussverkaufs auch super Schnäppchen machen.
» Åhléns, Klarabergsgatan 5
 
MILQ
Der bunte Laden MILQ versteckt sich in einer Seitenstraße von Stockholms Haupteinkaufsstraße, der Drotninggatan. Hier findet man Sachen für Küche und Bad sowie hippe und verrückte Deko für die ganze Wohnung.
» MILQ, Gamla Brogatan 26

Krabat53
Noch ein wenig schräger ist es im Krabat53. Hier gibt’s allerhand ausgefallenes, buntes Zeug, sodass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll.

Habitat
Das bekannte Geschäft Habitat gibt es auch in Stockholm. Hier gibt es Möbel und Deko zu finden, die ebenfalls das nordische Flair aufweisen.
» Habitat, Götgatan 78


House of Rym
Wer Muster liebt, ist beim House of Rym genau richtig. Denn hier wird sowohl Porzellan mit liebevollen Details sowie Textilien verkauft. Die Qualität hat allerdings ihren Preis und man muss zum Teil etwas tiefer in die Tasche greifen.
» House of Rym, Hornsgatan 73

Iris Hantverk
Eine Auswahl an Küchen- und Badzubehör sowie verschiedene Textilien und Porzellan findet man bei Iris Hantverk.
» Iris Hantverk, Kungsgatan 55
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28. Dezember 2016

Mein Reisejahr 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich blicke auf eine echt spannende Zeit zurück. Nicht nur, dass ich mittlerweile seit fast eineinhalb Jahren in Stockholm lebe und einiges in Schweden entdecken konnte. Dieses Jahr bin ich endlich wieder mehr gereist während ich die letzten Jahre eher wenig unterwegs war. Zwar war die erste Jahreshälfte ruhig, doch ab dem Sommer war ich dann in insgesamt sieben Ländern unterwegs. Heute gibt es daher einen Überblick über mein Reisejahr 2016 sowie einen kleinen Ausblick auf 2017. Da meine Reiseberichte nur nach und nach auf dem Blog landen werden, folgt mir doch einfach bei Instagram, wenn ihr mich bei meinem Leben in Stockholm und auf meinen Reisen begleiten wollt!


Juli 2016

Schweiz
In der ersten Julihälfte ging es für mich für 4 Tage nach Zürich, um einen guten Freund zu besuchen. Zusammen haben wir einen kleinen Roadtrip durch die Schweiz gemacht. Es ging von Zürich nach Lugano und Morcote nahe der italienischen Grenze und am nächsten Tag über Bern nach Lausanne und Neuchâtel in der französischen Schweiz. Auf dem Rückweg nach Zürich legten wir außerdem noch einen kleinen Abstecher am Rheinfall ein. Definitiv ein Urlaub, der nicht nur hochsommerliche Temperaturen und perfektes Wetter zu bieten hatte, sondern auch viele richtig schöne Städte.

Belgien
Mitte Juli fuhr ich für 3 Tage nach Belgien. Es ging wie immer nach De Panne, um ein wenig Zeit am Meer zu verbringen. Auf dem Weg dorthin legte ich aber einen kleinen Zwischenstopp in der mittelalterlichen Stadt Gent ein. Das Wetter war super und die Stadt hat mir richtig gut gefallen, im Grunde sogar besser als Brügge!  
 
Niederlande
Ende Juli habe ich mich mit zwei Freundinnen ins Auto gesetzt und bin für zwei Tage in die Niederlande gefahren. Unser Hauptziel des ersten Tages war natürlich Amsterdam! Abends fuhren wir dann weiter nach Den Haag, wo wir auch übernachteten. Am nächsten Tag verbrachten wir außerdem einige Stunden am Strand in Monster.


August 2016

Schwedens Westküste
Mitte August ging es für mich zurück nach Schweden, wo ein Roadtrip zusammen mit Freunden entlang der Westküste geplant war. Von Stockholm fuhren wir über Örebro nach Göteborg und von dort aus an der felsigen Küste entlang durch typisch schwedische Dörfer mit roten Holzhäusern. Dabei passierten wir Skärhamn, Rönnäng, Fiskebäckskil, Grundsund, Lysekil, Smögen, Hunnebostrand, Fjällbacka und Strömstad

Dänemark
Ende August nutzte ich die Zeit bevor die Uni wieder anfing, um noch ein wenig Südschweden und Dänemark zu erkunden. Mit dem Zug ging es von Stockholm bis nach Kopenhagen, wo ich zweieinhalb Tage verbrachte. Dabei unternahm ich außerdem noch einen kleinen Ausflug nach Hillerød und Roskilde.

Südschweden
Von Kopenhagen fuhr ich mit dem Zug zurück nach Schweden, wo ich zwei Tage in Malmö verbrachte. Da das Wetter super war, machte ich außerdem einen Ausflug zum Strand in Falsterbo Skanör. Außerdem erkundete ich das nahegelegene Lund. Bevor es zurück nach Stockholm ging, legte ich noch einen Zwischenstopp in Helsingborg ein.

 
November 2016

Finnland
Während ich im Winter normalerweise nicht verreise, entschied ich mich dieses Jahr dafür, mit der Fähre von Stockholm einen Trip zu machen. Zunächst ging es nach Helsinki, wo ich insgesamt etwa eineinhalb Tage verbrachte. Es war zwar kalt, aber dafür lag auch viel Schnee, was wirklich schön war. Am zweiten Tag klarte zudem der Himmel auf und die Sonne ließ den Schnee glitzern, sodass ich für einige Stunden noch zur Insel Suomenlinna fuhr.

Russland
Von Helsinki aus fuhren wir mit der Fähre weiter nach St. Petersburg, wo wir eineinhalb Tage verbrachten, um die typischen Sehenswürdigkeiten abzuklappern und das Schneechaos zu genießen, dass die Stadt in ein Winter Wonderland verwandelte. Eine wirklich schöne Stadt, die sicher auch im Sommer schön ist, aber im Winter ihren ganz besonderen Charme entfaltet.


Reisepläne für 2017
Bereits fest gebucht ist ein Trip nach Lappland in Schweden und Finnland für Ende Februar - einmal ganz viel Schnee, Husky-Touren, Nordlichter und Lagerfeuer. Im Frühling werde ich je nachdem einige Städtetrips nach zum Beispiel Riga, Tallinn, Aarhus, Paris, Vilnius oder Budapest machen. Außerdem möchte ich gerne Nordschweden und Gotland erkunden. Nachdem ich im Juni mein Studium beende, soll es außerdem nochmal quer durch Skandinavien gehen bevor ich zurück nach Deutschland ziehe. Zwischen Juni und August sind Roadtrips durch Nordschweden, Finnland und Norwegen geplant. Auch jeweils ein Wochenende in der Schweiz, in Belgien und in den Niederlanden stehen wieder auf meiner Wunschliste. Mal schauen, was sich umsetzen lässt! Ich hoffe natürlich möglichst viel, solange mir noch die Zeit zum Reisen bleibt.
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22. Dezember 2016

Typisch Schwedisch: 5 Dinge, die den schwedischen Winter ausmachen

Mittlerweile lebe ich schon seit eineinhalb Jahren in Schweden und somit erlebe ich gerade bereits meinen zweiten Winter in Stockholm. Und obwohl ich dieses Jahr deutlich besser klarkomme, ist der Winter für mich noch immer der größte Minuspunkt am Leben im Schweden. Glücklicherweise ist nicht alles schlecht am schwedischen Winter, deshalb möchte ich euch diesmal erzählen, was den Winter in Schweden ausmacht.

Rotes Haus in Schweden im Winter

1) Wie jetzt, es ist erst 16 Uhr? Ich dachte, es wäre Mitternacht.
Kennt ihr das, wenn es im Winter schon um 17 Uhr dunkel wird? Jedes Jahr beklagen sich die Leute, dass es schon so früh dunkel wird - das ist ja so deprimierend und macht müde. Seit ich in Schweden lebe, weiß ich allerdings, dass es deutlich schlimmer geht, denn die Winter hier sind dunkel. Die Sonne steht eigentlich niemals wirklich hoch am Himmel, gegen 15 Uhr herrscht Sonnenuntergangsstimmung und nach 15 Uhr ist es schon wieder dunkel. Meistens meldet sich irgendwann mein Körper zu Wort: "Hunger, Zeit für Abendessen" - "Müde, Schlafenszeit". Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist es stockfinster und ich bin fest davon überzeugt, dass es schon längst Mitternacht sein muss. Das Problem: Der Blick auf die Uhr verrät, dass es erst 16 Uhr ist! Na toll. Und das geht von etwa November bis März so...

2) Kann mal einer das Licht anmachen?
Schwedens dunkle Winter bleiben natürlich nicht ohne Folgeerscheinungen: Müdigkeit, Motivationslosigkeit, Trägheit, schlechte Laune. Die Schweden haben daher ihre ganze eigene Taktik entwickelt, um der Dunkelheit den Kampf anzusagen: Künstliches Licht. Wenn es auf die Advents- und Weihnachtszeit zugeht, tauchen sie plötzlich überall auf - Lichterketten an den Balkonen, Weihnachtssterne in den Fenstern und Kerzenpyramiden auf den Fensterbänken. Das Lichtermeer sorgt nicht nur für Weihnachtsstimmung, sondern lässt die dunklen Tage und Nächte etwas heller erscheinen.

Weihnachtsbeleuchtung in Gamla Stan Stockholm

3) Ein gefährliches Winter Wonderland.
Der schwedische Winter unterscheidet sich nicht nur durch die Dunkelheit von Deutschland, sondern auch durch das Wetter. Vor allem in Januar kann es richtig kalt werden (zwischen -10 und 20°C), aber meist gibt es dann auch reichlich Schnee, der die Dunkelheit erträglicher macht und Stockholm in ein Winter Wonderland verzaubert. Vor allem, wenn es sehr kalt ist, wird es allerdings gefährlich draußen herumzulaufen! Denn die Gehwege, vor allem außerhalb des untermittelbaren Zentrums, verwandeln sich rasend schnell in eine Eislaufbahn und der Weg nach Hause wird zur Rutschpartie. Da hilft auch Vorsicht und gutes Schuhwerk nicht mehr. In der einen Sekunde wägt man sich noch in Sicherheit, in der nächsten landet man wie ein Marienkäfer auf dem Rücken. Leider nicht ganz so lustig, wie es zunächst klingen mag ;)

Schwedisches Haus im Schnee

4) Ein Glögg, swei Glögg, rei Glöö...
Wie auch in Deutschland, wo wir in der Adventszeit Lebkuchen und Spekulatius essen, so gibt es auch in Schweden einige Traditionen, die einfach zur Weihnachtszeit dazugehören. In Stockholm eröffnen spätestens im Dezember die Weihnachtsmärkte und ziehen täglich Touristen und Einheimische an. Wenn ein kalter Wind durch die Gassen weht, kann man sich dort eine Tasse Glögg kaufen - die schwedische Version vom Glühwein. Der Geschmack ist ähnlich, allerdings trinken die Schweden ihren Glögg meist aus sehr kleinen Tassen, in die einige Rosinen und Mandeln gestreut werden. Ebenfalls ein typisches Getränk zur Weihnachtszeit: Julmust. Man hasst oder man liebt es und eigentlich weiß keiner so richtig, was es eigentlich ist. Ein schwedischer Freund beschrieb es mal so: Schlechte Cola, die es nur zur Weihnachtszeit gibt. Die Schweden lieben außerdem ihr typisches Weihnachtsgebäck, wie zum Beispiel Pepparkakor (Pfefferkuchen) oder Lussekatter (Luciagebäck), die durch den Zusatz von Safran nicht nur einen speziellen Geschmack, sondern auch ihre gelbe Farbe bekommen.

Stockholm im Winter

5) Sankta Lucia, Sankta Lucia...
Eins darf im schwedischen Winter und der Adventszeit ganz sicher nicht fehlen: Das Luciafest. Das Fest des Lichts wird jedes Jahr am 13. Dezember gefeiert und in den Kirchen der Städte versammeln sich die Schweden, um sich einem Lucickonzert beizuwohnen. Dann singt ein Chor Weihnachtslieder und die Lucia, ein junges Mädchen in einem langem, weißen Kleid trägt einen Lichterkranz im Haar, um die Dunkelheit zu vertreiben. Außerdem versetzt einen das traditionelle Lucia-Lied "Natten går tunga fjät" schonmal in Weihnachtsstimmung.
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23. November 2016

Südfrankreich: Mittelalterliches Flair im Dorf Naves

Einige erinnern sich vielleicht noch, dass ich vor langer Zeit mal vom Dorf Les Vans in Südfrankreich berichtet habe. Zwar ist gerade nicht die Zeit für Sommerurlaub, aber vor allem im Winter mache ich mir gerne "warme Gedanken" und plane meinen nächsten Sommerurlaub. Heute möchte ich euch einladen, mit mir nach Naves zu kommen, einem kleinen Dorf ganz in der Nähe von Les Vans.


Das Dorf Naves liegt direkt am Fuß der Cevennen, etwa zwei Kilometer von Les Vans entfernt. Mit seinen traditionellen Steinhäusern, mittelalterlicher Architektur, alten Olivenbäumen, gepflasterten Gassen und geheimnisvollen Gewölbegängen lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch. Fernab der großen Touristenströme findet man hier noch Ruhe und die südfranzösische Gelassenheit der Einwohner. Dennoch ist Naves ein echtes architektonisches Juwel, dass einen mit schmalen Treppen, einer romanischen Kirche oder den "Jardins en Cascades" zum Erkunden einlädt.

Neben einigen kleinen Geschäften, die handgemachte Produkte wie Schmuck oder Töpferwaren verkaufen, gibt es häufig auch kleine Kunstaustellungen. Des Weiteren gibt es ganz in der Nähe des Dorfes einen alten Friedhof. Generell ist Naves ziemlich überschaubar, aber gerade während des Sommers lockt Naves mit seinem französischen Charme. Während ringsherum die Zikaden zirpen und die Hitze einen träge werden lässt, kann man die Zeit gut im Schatten eines Olivenbaumes verbringen.


Mit dem Auto ist man innerhalb von 15 Minuten in Naves, das Auto muss man allerdings vor den Mauern des Dorfes parken, da es dort keine Straßen gibt. Naturliebhaber können auch von Le Pradal in Les Vans aus nach Naves wandern. Dafür folgt man dem Pfad zwischen den Weinbergen hindurch, den Berg hinauf und auf der anderen Seiten hinunter ins Tal, sodass man direkt neben dem alten Friedhof ankommt.

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