17. Juni 2017

Rezept: Vanilla French Toast mit Banane

Heute habe ich ein easy peasy Frühstücksrezept für euch, wenn es schnell gehen, aber trotzdem etwas Besonderes sein soll. Anders als klassisches French Toast, ist dieses Rezept milch- und laktosefrei und schmeckt durch die Note von Kokos und Vanille richtig lecker. Ich esse das French Toast gerne mit Banane, aber andere Früchte wie Erdbeeren kann man natürlich genau so gut nehmen.


Zutaten
- 4 Scheiben trockenes Toastbrot
- 1 Ei
- 125ml Kokosdrink
- 1/2 EL Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- Kokosöl
- 1 Banane



Zubereitung
In einem flachen Teller Ei,  Kokosdrink, Zucker, Vanilleektrakt und eine Prise Salz miteinander vermischen. Die Toastscheiben auf jeder Seite für jeweils etwa 20 Sekunden in die Mischung legen und ziehen lassen.

In einer Pfanne auf mittlerer Hitze etwas Kokosöl erwärmen und die Toastscheiben hineinlegen. Das French Toast nun einige Minuten auf jeder Seite braten bis es goldbraun wird und von innen nicht mehr "roh" ist.

Die warmen Toastscheiben auf einem Teller anrichten, die Banane in Scheiben schneiden und auf dem French Toast verteilen. Fertig! :)


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31. März 2017

City Guide: Interior Shopping in Stockholm

„Weniger ist mehr“ – skandinavisches Design ist schon längst über die Grenzen der nordischen Länder geschwappt und erfreut sich auch bei uns großer Beliebtheit. Klare Linien, minimalistische Formen und ausgefallene Muster, die für Farbakzente sorgen. Die Inneneinrichtung der Skandinavier ist erfinderisch, modern und stylish. In Sachen schwedisches Design ist Stockholm ein echtes Epizentrum, um sich in Sachen Deko und Einrichtung auf den neuesten Stand zu bringen. In unzähligen Geschäften, von budgetfreundlichen Preisen bis hin zum Designerstore findet man in der hippen Hauptstadt alles. Zwischen Pastell-Prints, Textilien mit trendigen Mustern, eckigen Vasen und traditionellen, schlichten Möbeln findet man Inspiration für das eigene Heim. In diesem Stockholm Shopping Guide findet ihr die coolsten Geschäfte, um euch bei eure Besuch zu bezahlbaren Preisen ein wenig nordisches Flair mit nach Hause zu nehmen!


Skandinavisches Design in Stockholm

IKEA Sverige
Das schwedische Möbelhaus ist Standard und natürlich auch in Deutschland überall vertreten. Dennoch ist IKEA in Stockholm ein echtes Erlebnis, über mehrere Stockwerke erstrecken sich Welten aus Möbeln sowie Restaurant und Cafés. Neben Inspiration und den typischen IKEA Krams gibt es hier direkt noch schwedisches Essen zum günstigen Preis zu finden.
» IKEA Kungens Kurva, Modulvägen 1

Clas Ohlson
Bei Clas Ohlson gibt es günstige Produkte fürs ganze Eigenheim – von Elektronik und Küchenutensilien bis hin zu Deko und stylishen Lampen. In Stockholm gibt es zahlreiche Filialen der schwedischen Kette, sodass sich ein kurzer Abstecher auf jeden Fall lohnt.
» Clas Ohlson, Drottninggatan 53

Lagerhaus
Ein Besuch bei Lagerhaus ist ein absolutes Muss! Hier gibt’s praktische und preiswerte Produkte mit einzigartigem Design. Das Geschäft führt von süßem Porzellan, über skandinavische Deko und trendigen Lampen bis hin zu witzigen Postkarten alles. Lagerhaus Filialen findet ihr in der ganzen Stadt!
» Lagerhaus, Drottninggatan 31

H&M Home
Mittlerweile gibt es H&M Home auch in Deutschland, aber in Stockholm findet man in den recht großen Filialen trotzdem das ein oder andere Stück. Denn hier gibt es Bettwäsche, Kissen und Decken mit farbenfrohen Mustern, sowie Badezimmer- und Wohnzimmerdeko.
» H&M Home, Drottninggatan 50
  

Indiska
Wer ein bisschen was anderes sucht als das übliche skandinavische Design ist bei Indiska genau richtig. Hier findet man neben Kleidung Deko und Porzellan, welches von der indischen Kultur inspiriert ist. Die großen Tassen und Schalen mit den exotischen Mustern sowie die goldene Deko bieten einen echten Hingucker in jedem schwedischen Heim.
» Indiska, Drottninggatan 53

Hemtex
Schöne Textilien zu bezahlbaren Preisen findet ihr bei Hemtex. Neben Bettwäsche, Kissen und Gardinen mit tollen Mustern, gibt es hier auch ausgewählte Deko.
» Hemtex, Sergelgatan 17

Granit
Bei Granit gibt’s vor allem Verwahrungslösungen und Kleinigkeiten fürs Büro wie Ordner, Boxen und Papierkram – natürlich alles in skandinavischer Schlichtheit. Außerdem gibt’s hier auch kleine Pflanzen und Deko.
» Granit, Kungsgatan 42

Designtorget
Hochwertiges, skandinavisches Design – und das zu einem bezahlbaren Preis. Gar nicht so leicht zu finden, doch bei Designtorget findet ihr genau das. Ob kleine Hocker, Porzellan oder Vasen – den schwedischen Flair findet ihr hier auf jeden Fall.
» Designtorget, Kungsgatan 52


Åhléns
Der große Åhléns in der Innenstadt lässt keine Wünsche offen! Neben Kleidung und Kosmetik gibt es nämlich ein ganzes Stockwerk nur fürs Einrichtung: Möbel, Textilien, Deko, Küchenutensilien und Geschirr. Es gibt hier wirklich fast alles! Die Preise sind hier zum Teil höher als bei z.B. Lagerhaus oder Granit, dafür bekommt man aber tolle Sachen und kann während des Schlussverkaufs auch super Schnäppchen machen.
» Åhléns, Klarabergsgatan 5
 
MILQ
Der bunte Laden MILQ versteckt sich in einer Seitenstraße von Stockholms Haupteinkaufsstraße, der Drotninggatan. Hier findet man Sachen für Küche und Bad sowie hippe und verrückte Deko für die ganze Wohnung.
» MILQ, Gamla Brogatan 26

Krabat53
Noch ein wenig schräger ist es im Krabat53. Hier gibt’s allerhand ausgefallenes, buntes Zeug, sodass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll.

Habitat
Das bekannte Geschäft Habitat gibt es auch in Stockholm. Hier gibt es Möbel und Deko zu finden, die ebenfalls das nordische Flair aufweisen.
» Habitat, Götgatan 78


House of Rym
Wer Muster liebt, ist beim House of Rym genau richtig. Denn hier wird sowohl Porzellan mit liebevollen Details sowie Textilien verkauft. Die Qualität hat allerdings ihren Preis und man muss zum Teil etwas tiefer in die Tasche greifen.
» House of Rym, Hornsgatan 73

Iris Hantverk
Eine Auswahl an Küchen- und Badzubehör sowie verschiedene Textilien und Porzellan findet man bei Iris Hantverk.
» Iris Hantverk, Kungsgatan 55
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28. Dezember 2016

Mein Reisejahr 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich blicke auf eine echt spannende Zeit zurück. Nicht nur, dass ich mittlerweile seit fast eineinhalb Jahren in Stockholm lebe und einiges in Schweden entdecken konnte. Dieses Jahr bin ich endlich wieder mehr gereist während ich die letzten Jahre eher wenig unterwegs war. Zwar war die erste Jahreshälfte ruhig, doch ab dem Sommer war ich dann in insgesamt sieben Ländern unterwegs. Heute gibt es daher einen Überblick über mein Reisejahr 2016 sowie einen kleinen Ausblick auf 2017. Da meine Reiseberichte nur nach und nach auf dem Blog landen werden, folgt mir doch einfach bei Instagram, wenn ihr mich bei meinem Leben in Stockholm und auf meinen Reisen begleiten wollt!


Juli 2016

Schweiz
In der ersten Julihälfte ging es für mich für 4 Tage nach Zürich, um einen guten Freund zu besuchen. Zusammen haben wir einen kleinen Roadtrip durch die Schweiz gemacht. Es ging von Zürich nach Lugano und Morcote nahe der italienischen Grenze und am nächsten Tag über Bern nach Lausanne und Neuchâtel in der französischen Schweiz. Auf dem Rückweg nach Zürich legten wir außerdem noch einen kleinen Abstecher am Rheinfall ein. Definitiv ein Urlaub, der nicht nur hochsommerliche Temperaturen und perfektes Wetter zu bieten hatte, sondern auch viele richtig schöne Städte.

Belgien
Mitte Juli fuhr ich für 3 Tage nach Belgien. Es ging wie immer nach De Panne, um ein wenig Zeit am Meer zu verbringen. Auf dem Weg dorthin legte ich aber einen kleinen Zwischenstopp in der mittelalterlichen Stadt Gent ein. Das Wetter war super und die Stadt hat mir richtig gut gefallen, im Grunde sogar besser als Brügge!  
 
Niederlande
Ende Juli habe ich mich mit zwei Freundinnen ins Auto gesetzt und bin für zwei Tage in die Niederlande gefahren. Unser Hauptziel des ersten Tages war natürlich Amsterdam! Abends fuhren wir dann weiter nach Den Haag, wo wir auch übernachteten. Am nächsten Tag verbrachten wir außerdem einige Stunden am Strand in Monster.


August 2016

Schwedens Westküste
Mitte August ging es für mich zurück nach Schweden, wo ein Roadtrip zusammen mit Freunden entlang der Westküste geplant war. Von Stockholm fuhren wir über Örebro nach Göteborg und von dort aus an der felsigen Küste entlang durch typisch schwedische Dörfer mit roten Holzhäusern. Dabei passierten wir Skärhamn, Rönnäng, Fiskebäckskil, Grundsund, Lysekil, Smögen, Hunnebostrand, Fjällbacka und Strömstad

Dänemark
Ende August nutzte ich die Zeit bevor die Uni wieder anfing, um noch ein wenig Südschweden und Dänemark zu erkunden. Mit dem Zug ging es von Stockholm bis nach Kopenhagen, wo ich zweieinhalb Tage verbrachte. Dabei unternahm ich außerdem noch einen kleinen Ausflug nach Hillerød und Roskilde.

Südschweden
Von Kopenhagen fuhr ich mit dem Zug zurück nach Schweden, wo ich zwei Tage in Malmö verbrachte. Da das Wetter super war, machte ich außerdem einen Ausflug zum Strand in Falsterbo Skanör. Außerdem erkundete ich das nahegelegene Lund. Bevor es zurück nach Stockholm ging, legte ich noch einen Zwischenstopp in Helsingborg ein.

 
November 2016

Finnland
Während ich im Winter normalerweise nicht verreise, entschied ich mich dieses Jahr dafür, mit der Fähre von Stockholm einen Trip zu machen. Zunächst ging es nach Helsinki, wo ich insgesamt etwa eineinhalb Tage verbrachte. Es war zwar kalt, aber dafür lag auch viel Schnee, was wirklich schön war. Am zweiten Tag klarte zudem der Himmel auf und die Sonne ließ den Schnee glitzern, sodass ich für einige Stunden noch zur Insel Suomenlinna fuhr.

Russland
Von Helsinki aus fuhren wir mit der Fähre weiter nach St. Petersburg, wo wir eineinhalb Tage verbrachten, um die typischen Sehenswürdigkeiten abzuklappern und das Schneechaos zu genießen, dass die Stadt in ein Winter Wonderland verwandelte. Eine wirklich schöne Stadt, die sicher auch im Sommer schön ist, aber im Winter ihren ganz besonderen Charme entfaltet.


Reisepläne für 2017
Bereits fest gebucht ist ein Trip nach Lappland in Schweden und Finnland für Ende Februar - einmal ganz viel Schnee, Husky-Touren, Nordlichter und Lagerfeuer. Im Frühling werde ich je nachdem einige Städtetrips nach zum Beispiel Riga, Tallinn, Aarhus, Paris, Vilnius oder Budapest machen. Außerdem möchte ich gerne Nordschweden und Gotland erkunden. Nachdem ich im Juni mein Studium beende, soll es außerdem nochmal quer durch Skandinavien gehen bevor ich zurück nach Deutschland ziehe. Zwischen Juni und August sind Roadtrips durch Nordschweden, Finnland und Norwegen geplant. Auch jeweils ein Wochenende in der Schweiz, in Belgien und in den Niederlanden stehen wieder auf meiner Wunschliste. Mal schauen, was sich umsetzen lässt! Ich hoffe natürlich möglichst viel, solange mir noch die Zeit zum Reisen bleibt.
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22. Dezember 2016

Typisch Schwedisch: 5 Dinge, die den schwedischen Winter ausmachen

Mittlerweile lebe ich schon seit eineinhalb Jahren in Schweden und somit erlebe ich gerade bereits meinen zweiten Winter in Stockholm. Und obwohl ich dieses Jahr deutlich besser klarkomme, ist der Winter für mich noch immer der größte Minuspunkt am Leben im Schweden. Glücklicherweise ist nicht alles schlecht am schwedischen Winter, deshalb möchte ich euch diesmal erzählen, was den Winter in Schweden ausmacht.

Rotes Haus in Schweden im Winter

1) Wie jetzt, es ist erst 16 Uhr? Ich dachte, es wäre Mitternacht.
Kennt ihr das, wenn es im Winter schon um 17 Uhr dunkel wird? Jedes Jahr beklagen sich die Leute, dass es schon so früh dunkel wird - das ist ja so deprimierend und macht müde. Seit ich in Schweden lebe, weiß ich allerdings, dass es deutlich schlimmer geht, denn die Winter hier sind dunkel. Die Sonne steht eigentlich niemals wirklich hoch am Himmel, gegen 15 Uhr herrscht Sonnenuntergangsstimmung und nach 15 Uhr ist es schon wieder dunkel. Meistens meldet sich irgendwann mein Körper zu Wort: "Hunger, Zeit für Abendessen" - "Müde, Schlafenszeit". Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist es stockfinster und ich bin fest davon überzeugt, dass es schon längst Mitternacht sein muss. Das Problem: Der Blick auf die Uhr verrät, dass es erst 16 Uhr ist! Na toll. Und das geht von etwa November bis März so...

2) Kann mal einer das Licht anmachen?
Schwedens dunkle Winter bleiben natürlich nicht ohne Folgeerscheinungen: Müdigkeit, Motivationslosigkeit, Trägheit, schlechte Laune. Die Schweden haben daher ihre ganze eigene Taktik entwickelt, um der Dunkelheit den Kampf anzusagen: Künstliches Licht. Wenn es auf die Advents- und Weihnachtszeit zugeht, tauchen sie plötzlich überall auf - Lichterketten an den Balkonen, Weihnachtssterne in den Fenstern und Kerzenpyramiden auf den Fensterbänken. Das Lichtermeer sorgt nicht nur für Weihnachtsstimmung, sondern lässt die dunklen Tage und Nächte etwas heller erscheinen.

Weihnachtsbeleuchtung in Gamla Stan Stockholm

3) Ein gefährliches Winter Wonderland.
Der schwedische Winter unterscheidet sich nicht nur durch die Dunkelheit von Deutschland, sondern auch durch das Wetter. Vor allem in Januar kann es richtig kalt werden (zwischen -10 und 20°C), aber meist gibt es dann auch reichlich Schnee, der die Dunkelheit erträglicher macht und Stockholm in ein Winter Wonderland verzaubert. Vor allem, wenn es sehr kalt ist, wird es allerdings gefährlich draußen herumzulaufen! Denn die Gehwege, vor allem außerhalb des untermittelbaren Zentrums, verwandeln sich rasend schnell in eine Eislaufbahn und der Weg nach Hause wird zur Rutschpartie. Da hilft auch Vorsicht und gutes Schuhwerk nicht mehr. In der einen Sekunde wägt man sich noch in Sicherheit, in der nächsten landet man wie ein Marienkäfer auf dem Rücken. Leider nicht ganz so lustig, wie es zunächst klingen mag ;)

Schwedisches Haus im Schnee

4) Ein Glögg, swei Glögg, rei Glöö...
Wie auch in Deutschland, wo wir in der Adventszeit Lebkuchen und Spekulatius essen, so gibt es auch in Schweden einige Traditionen, die einfach zur Weihnachtszeit dazugehören. In Stockholm eröffnen spätestens im Dezember die Weihnachtsmärkte und ziehen täglich Touristen und Einheimische an. Wenn ein kalter Wind durch die Gassen weht, kann man sich dort eine Tasse Glögg kaufen - die schwedische Version vom Glühwein. Der Geschmack ist ähnlich, allerdings trinken die Schweden ihren Glögg meist aus sehr kleinen Tassen, in die einige Rosinen und Mandeln gestreut werden. Ebenfalls ein typisches Getränk zur Weihnachtszeit: Julmust. Man hasst oder man liebt es und eigentlich weiß keiner so richtig, was es eigentlich ist. Ein schwedischer Freund beschrieb es mal so: Schlechte Cola, die es nur zur Weihnachtszeit gibt. Die Schweden lieben außerdem ihr typisches Weihnachtsgebäck, wie zum Beispiel Pepparkakor (Pfefferkuchen) oder Lussekatter (Luciagebäck), die durch den Zusatz von Safran nicht nur einen speziellen Geschmack, sondern auch ihre gelbe Farbe bekommen.

Stockholm im Winter

5) Sankta Lucia, Sankta Lucia...
Eins darf im schwedischen Winter und der Adventszeit ganz sicher nicht fehlen: Das Luciafest. Das Fest des Lichts wird jedes Jahr am 13. Dezember gefeiert und in den Kirchen der Städte versammeln sich die Schweden, um sich einem Lucickonzert beizuwohnen. Dann singt ein Chor Weihnachtslieder und die Lucia, ein junges Mädchen in einem langem, weißen Kleid trägt einen Lichterkranz im Haar, um die Dunkelheit zu vertreiben. Außerdem versetzt einen das traditionelle Lucia-Lied "Natten går tunga fjät" schonmal in Weihnachtsstimmung.
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23. November 2016

Südfrankreich: Mittelalterliches Flair im Dorf Naves

Einige erinnern sich vielleicht noch, dass ich vor langer Zeit mal vom Dorf Les Vans in Südfrankreich berichtet habe. Zwar ist gerade nicht die Zeit für Sommerurlaub, aber vor allem im Winter mache ich mir gerne "warme Gedanken" und plane meinen nächsten Sommerurlaub. Heute möchte ich euch einladen, mit mir nach Naves zu kommen, einem kleinen Dorf ganz in der Nähe von Les Vans.


Das Dorf Naves liegt direkt am Fuß der Cevennen, etwa zwei Kilometer von Les Vans entfernt. Mit seinen traditionellen Steinhäusern, mittelalterlicher Architektur, alten Olivenbäumen, gepflasterten Gassen und geheimnisvollen Gewölbegängen lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch. Fernab der großen Touristenströme findet man hier noch Ruhe und die südfranzösische Gelassenheit der Einwohner. Dennoch ist Naves ein echtes architektonisches Juwel, dass einen mit schmalen Treppen, einer romanischen Kirche oder den "Jardins en Cascades" zum Erkunden einlädt.

Neben einigen kleinen Geschäften, die handgemachte Produkte wie Schmuck oder Töpferwaren verkaufen, gibt es häufig auch kleine Kunstaustellungen. Des Weiteren gibt es ganz in der Nähe des Dorfes einen alten Friedhof. Generell ist Naves ziemlich überschaubar, aber gerade während des Sommers lockt Naves mit seinem französischen Charme. Während ringsherum die Zikaden zirpen und die Hitze einen träge werden lässt, kann man die Zeit gut im Schatten eines Olivenbaumes verbringen.


Mit dem Auto ist man innerhalb von 15 Minuten in Naves, das Auto muss man allerdings vor den Mauern des Dorfes parken, da es dort keine Straßen gibt. Naturliebhaber können auch von Le Pradal in Les Vans aus nach Naves wandern. Dafür folgt man dem Pfad zwischen den Weinbergen hindurch, den Berg hinauf und auf der anderen Seiten hinunter ins Tal, sodass man direkt neben dem alten Friedhof ankommt.

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30. September 2016

Englisches Rezept: Banoffee Pie

Kennt ihr Banoffe Pie? Dieser leckere Kuchen kommt ursprünglich aus England und ist eine Fusion aus den Wörtern Banana und Toffee - also Bananen und Karamell. Klingt lecker oder? Das tolle an diesem Banoffee Pie ist, dass er nicht nur ganz einfach gemacht, sondern auch ziemlich Idiotensicher ist. Denn diesen Kuchen könnt ihr ganz ohne Backen machen.


Zutaten (für eine Ø 25cm Springform)
- 150g Butterkekse
- 125g Butter
- ½ TL frisch gemahlene Vanille
- 1 Dose gesüßte Kondensmilch (400g), z.B. von Milchmädchen
- 2 reife Bananen
- 400g Sahne
- 50g Toblerone


Zubereitung
Das Etikett von der Dose entfernen. Die Dose seitlich in einen großen Topf legen und mit Wasser auffüllen bis es einige Zentimeter über der Dose steht. Das Wasser zunächst zum Kochen bringen, dann auf mittlere Hitze runterschalten und die Dose 2 1/2 Stunden köcheln lassen. Schaut alle 20-30 Minuten nach der Dose, um sie zu drehen und gegebenenfalls neues Wasser hinzuzufügen (die Dose muss immer bedeckt bleiben). Nach 2 1/2 Stunden den Topf vom Herd nehmen, die Dose mit einer Zange herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.


Die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen. Die Kekse grob zerbröseln und in einen Rührbecher geben. Mit einem Mixer zu feinem Krümmeln verarbeiten. Vanille und die geschmolzene Butter hinzufügen und gut verrühren. Die Keksmasse gleichmäßig auf dem Boden der Springform verteilen und mit einem Löffel gut andrücken. In den Kühlschrank stellen.

Die Sahne in einen Becher geben und steif schlagen. Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Die Dose vorsichtig öffnen und das Karamell in eine Schüssel umfüllen. Nun zu einer glatten Masse verrühren, um Klumpen zu vermeiden. Die Karamellmasse gleichmäßig auf dem Keksboden verteilen und die Bananenscheiben darauf anrichten. Alles mit Sahne bedecken und gut verteilen. Zum Schluss die Toblerone zerhacken und über den Banoffee Pie streuen.

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29. August 2016

Rezept: Rosen-Limonade

Den Wunsch Rosen-Limonade selberzumachen, schwebte schon lange in meinem Kopf herum, da ich begeisterte "Fentimans" Rosenlimonade-Trinkerin bin. Ich experimentiere immer gerne mit verschiedenen Geschmacksrichtungen herum, aber diesmal habe ich mich dafür entschieden, eine simple Limonade aus Zitrone und Rosen zu machen. Und sie ist trotzdem richtig lecker, also los geht's mit dem Rezept!


Zutaten (für etwa 10 Gläser)
- 3 Zitronen
- 1 Handvoll ungespritzte Rosenblätter
- 2 TL Rosenwasser
- 200ml Wasser
- 150g Zucker
- 2 Liter kaltes Sprudelwasser
- Eiswürfel


Zubereitung
Wasser in einem Topf erhitzen, Zucker hinzufügen und so lange umrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen, die Rosenblätter hinzufügen und abgedeckt abkühlen lassen. 

Die Zitronen auspressen und zusammen mit dem Rosenwasser zum abgekühlten Zuckersirup geben. Für eine Stunde in den Kühlschrank stellen und alles gut durchziehen lassen. Den Rosensirup anschließend durch ein Sieb gießen, um die Rosenblätter zu entfernen. 

Den Rosensirup in eine Karaffe umfüllen, langsam mit Sprudelwasser auffüllen und vorsichtig verrühren. Eiswürfel in Gläser geben und mit der Rosen-Limonade übergießen. Mmmmh!

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13. August 2016

Typisch Schwedisch: 5 Dinge, die den schwedischen Sommer ausmachen

Ich lebe nun schon seit fast einem Jahr in Stockholm und immer wieder fallen mir Unterschiede zwischen Deutschland und Schweden auf. In der Vergangenheit habe ich euch schon von einigen typisch schwedischen Dingen berichtet, doch heute geht es speziell darum, was den schwedischen Sommer ausmacht!


1) 15°C - der Sommer ist da!
Ganz ehrlich: In Deutschland werden es im Sommer oft über 30°C und ich wundere mich immer wieder, dass es tatsächlich Menschen gibt, die in ihrer Freizeit bei solchen Temperaturen noch mit einer langen Hose herumlaufen. Aber Schweden hat mich gelehrt, dass es auch anders sein kann! Es ist Mai, die Sonne scheint am wolkenlosen Himmel, aber das Thermometer klettert nur bis auf 15°C. Ganz angenehme Temperatur, aber nicht gerade sommerlich. Doch die Jahreszeiten scheinen in Schweden anders definiert zu werden! Sobald die Sonne zum Vorschein kommt und es so langsam (gaaanz langsam) auf die 20°C zugeht, reißen sie sich die Kleider vom Leib. Auf dem Balkon und im Park liegen Frauen im Bikini und Sonnen sich und die Teenager in der Stadt, laufen alle in Hotpants herum. Was da los ist? Das frage ich mich selbst noch. Ich vermute, dass es daran liegt, dass es in Schweden auch im Sommer meist nicht wärmer als 20-25°C wird und man deshalb jede Chance nutzt, die sich annährend nach Sommer anfühlt...

2) Tote Hose in Stockholm: Mittsommer
Es ist Ende Juni und die Innenstadt von Stockholm ist wie ausgestorben. Falls ihr also die glorreiche Idee hattet für Mittsommer nach Stockholm zu reisen, werdet ihr hier höchstens auf andere Touristen stoßen. Denn die Schweden selbst verbringen das Fest auf dem Land, irgendwo zwischen Wäldern und Seen. Im Großen und Ganzen widmet man dem Tag dem Essen, Trinken, Tanzen und Singen. Das Thema schwarze Kleidung habe ich ja in der Vergangenheit schonmal aufgegriffen, eine Ausnahme stellt da Mittsommer da. Als Frau hüllt ihr euch am besten in weiße oder blumige Kleider und bastelt euch einen Blumenkranz, den ihr im Haar tragt. Dann wird es auch schon Zeit für eine Mahlzeit bestehend aus Kartoffeln mit Schnittlauch, Hering und Sauerrahm. Währenddessen nimmt man Nubbe (schwedischen Schnaps) zu sich und singt Trinklieder. Da irgendwann sowieso alle betrunken sind, ist es auch egal, wenn ihr eigentlich nicht singen könnt. Kein Mittsommerfest ist komplett ohne einen plötzlichen Platzregen, der jedoch meist genauso schnell wieder aufhört, wie er begonnen hat. Danach ist es Zeit die Mittsommerstange/Maistange aufzustellen, eine Stange, die mit Blättern und Blumen geschmückt wurde. Nun tanzen alle wie die Verrückten um diese Stange herum und zeigen ihr Können in typischen Tänzen, in denen die Schweden zum Beispiel einen Frosch imitieren. Ihr versteht nun vielleicht, warum so viel Alkohol involviert ist. Danach geht man erneut zum Essen über bevor man den Abend mit Sonne, tanzen und mehr Alkohol ausklingen lässt!

 
3) Mücken mit Superkräften
Habt ihr eine Abneigung gegen Mücken? Bekanntlich gehen einem die kleinen Quälgeister vor allem während des schwedischen Sommers auf die Nerven. So machte auch ich schnell Bekanntschaft mit den Mücken - und ihren Superkräften. Eines morgens wachte ich mich 34 Mückenstichen auf, die im Laufe des Tages ungefähr auf die fünffache Größe anschwollen und knallrot wurden. Dass sie unglaublich gejuckt haben, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Am nächsten Tag auf der Arbeit erzählte ich meine Kollegen entsetzt, dass ich gegen die schwedischen Mücken wohl allergisch sei. Ich erntete ein Lächeln und die Antwort: "Ach, das ist normal. So reagieren die meisten am Anfang des Sommers auf die Stiche, meistens entwickelt man mit der Zeit dann eine gewisse Immunität." Aha. Nach sieben Tagen, reichlich kühlen und Cortison-Salbe waren die Mückenstiche nur noch knallrot und waren auf eine passable Größe geschrumpft. Letztendlich hat bei mir nur frischer Aloe Vera-Saft aus den Blättern meiner Pflanze geholfen.

4) Die Sonne ist da. Der Regen auch.
Der schwedische Sommer zeichnet sich definitiv nicht durch sein kontinuierlich sonniges Wetter aus. Wenn ihr morgens das Haus verlasst, ist der Himmel blau und die Sonne lacht euch an. Drei Stunden später zieht sich der Himmel innerhalb von zehn Minuten zu und heftige Regenschauer prasseln auf euch nieder. Nicht gerade das, was ich unter perfektem Sommerwetter verstehe. Aber zum Glück verzieht sich der Regen meist genauso schnell, wie er aufgetaucht ist. Seid also besser auf alle Eventualitäten vorbereitet und tragt einen Regenschirm bei euch!


5) Auf in den Schärengarten!
Was im schwedischen Sommer definitiv nicht fehlen darf, ist ein Besuch der Schären. Auf den vielen kleinen Inseln gibt es nicht nur Boote und typische, rote Häuser, sondern auch Wälder und Strände. Selbst im Stockholmer Schärengarten hat jede Insel ihren eigenen Charme und etwas anderes zu bieten. Typisch schwedisch ist es im Sommer mit seinem Boot raus auf eine Insel zu fahren. Viele Schweden besitzen dort sogar ihr eigenes Sommerhaus, wo sie ihre Ferien verbringen. Doch auch, wenn ihr nur einen Tagesausflug macht, werdet ihr schnell die schwedische Weite und Freiheit erleben, wenn ihr mit der Fähre durchs Meer zwischen den kleinen Inseln fahrt.
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